Pflanz-Tipps
Forellenlilien
Die Forellenlilien vertragen Halbschatten und Schatten. Deshalb empfehlen sie sich besonders als Hosta-Begleiter und auf Schattenbeeten. In humosen, durchlässigen Lehmböden gedeihen sie am besten. Es sollten Böden mit schwach saurer Reaktion sein. Notfalls muss man Sand und Waldhumus einarbeiten. Damit die länglichen Zwiebeln nicht austrocknen, sollte man sie gleich nach Erhalt etwa 8 bis 10 cm tief pflanzen. Im ersten Jahr gibt man zur Vorsicht mit Laub etwas Winterschutz. In der Wachstumsphase und während der Blüte das Austrocknen verhindern. Die Forellenlilie breitet sich im Laufe der Zeit aus. In jedem Floristenbedarf Großhandel sind Forellenlilien zu bekommen.
Narzissen
Narzissen bevorzugen durchlässigen Boden mit einem hohen Humusanteil. Sonnige bis halbschattige Standorte sind für sie die besten. Die Pflanztiefe hängt von der Zwiebelgröße ab. Es gilt die Regel: Doppelt so tief pflanzen, wie die Zwiebel hoch ist. Die Tiefe ist bei den sehr großen Zwiebeln also beträchtlich. Es empfiehlt sich die Gruppenpflanzung, da dadurch die Wirkung steigt. Das Pflanzloch füllt man mit Kompost auf. Falls Narzissen einwachsen, erhalten sie im Frühjahr etwas Dünger. Auch eine Düngung nach der Blüte ist sinnvoll. Der Großteil der Narzissen eignet sich zum Verwildern, beispielsweise auf Wiesen. Man sollte sie so pflanzen, dass sie das Jahr über meistens ausreichend Sonne bekommen. Die Narzisse vermehrt sich dann über Tochterzwiebeln. Blütenstiele sollte man nach dem Abblühen sofort abschneiden und die Blätter erst nach dem Verwelken entfernen.
Schneeglöckchen
Die Schneeglöckchen brauchen lockere, humusreiche Erde. Während der Entwicklungs- und Blütezeit sollte diese etwas feucht sein. Frühe Arten benötigen viel Sonne. Spätere Schneeglöckchen-Arten, zum Beispiel Galanthus nivalis, entwickeln sich am besten im Halbschatten. Man darf die Schneeglöckchen nicht mit Kompost abdecken oder düngen. Sonst sprießen lange Blätter und nur wenige Blüten.
Traubenhyazinthen
Die Traubenhyazinthen sind anspruchslos, lieben aber Wärme und Licht. Der sie umgebende Boden sollte nicht übermäßig schwer sein. Daher lockert man die Pflanzstelle gegebenenfalls mit Sand auf. Diese auch Muscari genannte Hyazinthen-Art ist hervorragend zur Verwilderung geeignet. Sie eignet sich sehr gut, um Lilien-Pflanzstellen zu kennzeichnen. Die Muscari-Hyazinthen säen sich aus. Jedes Jahr düngt man sie mit ein wenig Kompost.
Tulpen
Einige robuste Tulpen können jahrelang am selben Platz verbleiben. Sie wünschen einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden. Ein Staudenbeet ist für die höheren Sorten der perfekte Platz. Dort überstehen sie den Sommer und treiben im darauf folgenden Frühjahr neu aus.
Man düngt sie während des Blattaustriebs. Dafür eignen sich 30-50g/qm eines Mehrnährstoffdüngers. Nach dem Blühen schneidet man die Blütenstiele aus, damit die Tulpen keine Kraft mit der Fruchtbildung vergeuden. Das Blattwerk muss komplett erhalten bleiben, da die Zwiebel es für die Ernährung braucht.
In zu nassen Sommern können die Zwiebeln empfindlicher Kultursorten der Gartentulpe ausgegraben werden, wenn das Laub eingezogen ist. Man trocknet sie an einem trockenen Platz nach. Zu diesem Zweck säubert man sie von Erde und abgestorbenen Schalen und lagert sie luftig und trocken. Um Tulpenfeuer vorzubeugen, sollte man die Zwiebeln im Herbst an einem anderen sonnigen Standort einpflanzen. Wildtulpen mögen keinen Ortswechsel. Sie vermehren sich über Brutzwiebeln und Samen.
Winterlinge
Winterlinge sind an einem halbschattigen Standort in windgeschützer Lage optimal aufgehoben. Die Knollen legt man vor dem Pflanzen zum Quellen über Nacht in Wasser. Die Pflanztiefe beträgt 5-7 cm und der ideale Abstand zwischen den Pflanzen 8-10 cm. Eine Schicht Kompost bietet dem Winterling einen zusätzlichen Winterschutz, bis er sich an seinem Standort durchgesetzt hat.

