Bodenarten und Dünger

Bodenarten und Dünger

Ob eine Pflanze grün und üppig wächst oder trotz intensiver Pflege nur mickrig gedeiht, hängt in erster Linie auch von der Bodenbeschaffenheit hat. Grob unterscheidet man die Bodenstruktur in Sand, Lehm und Ton. Dementsprechend muss man vor dem Pflanzen und Düngen eine Bodenanalyse durchführen, um optimale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen zu schaffen. Unabhängig von der Bodenart ist die Oberbodenschicht, die Humusschicht, besonders wichtig für die Entwicklung von Leben in und auf dem Boden, da hier die Nährstoffe gespeichert werden, und der Humus der Lebensraum für viele kleine Bodenlebewesen ist. Humus bezeichnet die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Bodensubstanzen, und versorgt die Pflanzen mit Stickstoff und Phosphor. Je nach Porenverteilung werden diese Substanzen freigesetzt. Darüber hinaus ist die etwa 30 cm dicke Humusschicht auch verantwortlich für den Lufthaushalt und die Wärmeverteilung im Boden.

 

Aus diesen Gründen ist daher darauf zu achten, dass die Blumenzwiebeln in eine gute Humusschicht eingebettet werden. Da jedoch nicht im heimischen Garten auf natürliche Weise in diesem Umfang eine Humusschicht entsteht, und dem zu Folge weniger Nährstoffe zur Verfügung stehen, muss man dem Boden diese zuführen. Die Hauptbestandteile eines Pflanzendüngers sind Stickstoff, Phosphor und Kalium, ferner gehören Magnesium, Calcium, Schwefel, Eisen und andere Spurenelemente in geringen Mengen dazu. Je nach Nährstoffbedarf in Bezug auf die jeweilige Pflanze muss der Dünger auch der Jahreszeit entsprechen, um den natürlichen Nährstoffzyklus der Jahreszeiten anzupassen. Um besondere Effekte und gute Wachstumsergebnisse bei den Pflanzen zu erzielen, hält der Fachhandel auch Spezialdünger bereit, um dem Verbraucher die Auswahl des richtigen Düngers zu vereinfachen.