Narzissen

Narzissen oder Osterglocken, eine Gattung der Amaryllisgewächse

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Narzissen

Die Narzissen stellen eine Gattung der Amaryllisgewächse dar und sind einkeimblättrige Pflanzen. Die Art Narcissus pseudonarcissus ist auch unter dem Namen Osterglocke bekannt. Narzissen wachsen traditionell in Südwesteuropa und Nordwestafrika. Wenige Arten sind an den Küsten des östlichen Mittelmeers verbreitet.

Einige Wildnarzissen-Arten stellen besondere Anforderungen an den Boden. Die Narzissensorten im Gartenhandel kommen hingegen mit den meisten Gartenböden zurecht. Wer einen Garten mit wasserspeichernden Böden hat, muss allerdings durch die Beimischung von Sand für einen besseren Wasserabzug sorgen. Neutrale Böden mit dem pH-Wert 7 sind für den Anbau von Narzissen ideal.

Narzissen-Zwiebeln gibt es im Handel als Rundnasen oder Doppelnasen. „Nasen“ nennt man die Zwiebelenden, an denen die Laubblätter entspringen. Die Doppelnasen bilden für gewöhnlich zwei Gruppen von Laubblättern aus. Dementsprechend entwickeln sich auch zwei Blütenstängel. Eine Zwiebel mit mehr Nasen ist überaltert und wird im Handel in der Regel nicht angeboten.