Krokusse

Die Krokusse, Schwertliliengewächsen, zahlreiche Hybride

Krokuss
Krokuss

Die Pflanzengattung der Krokusse gehört zu den Schwertliliengewächsen. Sie stammen aus dem Orient, Nordafrika und Europa und es gibt viele verschiedene Züchtungen, die man unter dem Begriff Krokus-Hybriden zusammenfassen kann. Man trifft sie auf der ganzen Welt in Parks und Gärten in klimatisch gemäßigten Breiten. In Mitteleuropa werden sie vor allem als Frühblüher in Ziergärten und Rasen gepflanzt.

Krokusse bilden Knollen als Überdauerungsorgane und sind ausdauernde krautige, halbwinterharte bis winterharte Geophyten.

Die wenigen grundständigen Blätter sind einfach und parallelnervig und weisen fast immer einen weißlichen Mittelnerv auf. Der Blattrand ist glatt.

Die Blüten erscheinen im Frühjahr oder im Herbst und können stark in der Farbe variieren. Meistens trifft man sie jedoch in lila, hellviolett, gelb und weiß an. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig und die röhrig verwachsenen Blütenhüllblätter stehen in zwei Kreisen. Der eine Kreis besteht drei Staubblättern, wobei der Staubbeutel gelb, weiß oder fast schwarz ist. Drei Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen, der sich im Boden befindet. Erst nachdem Insekten die Frucht bestäubt haben, schiebt sich die Frucht aus dem und es werden dreifächerige Kapselfrüchte gebildet, die viele Samen enthalten.
Herbstblühende Krokusarten, deren Samenkapseln erst im folgenden Frühjahr erscheinen, können mit Herbstzeitlosen verwechselt werden.